Ratgeber für Reiterhosen

Beim Reitsport kommt es zwar überwiegend auch auf das Zusammenspiel und die Harmonie von Reiter und Tier an – trotzdem spielt jedoch auch die richtige Ausrüstung und Bekleidung eine große Rolle. Zu Beginn wird es einem Anfänger niemand übel nehmen, wenn diese nicht vorhanden ist. Aber mit der Zeit sollte man sich entsprechend ausrüsten.

Doch welchen Ansprüchen muss die Bekleidung, vor allem die Reithose, gerecht werden? Die Hose ist neben dem Helm und den Stiefeln, das wichtigste Kleidungsstück beim Reitsport. Sie ist vor allem dafür da, um die Haut des Reiters vor eventuellen Hautreizungen, Aufschürfungen und Wundreibungen zu schützen. Daher ist der Po- und Schenkelbereich bei einer Reithose stets besonders robust gearbeitet und nicht selten sogar gepolstert. Allerdings sollte die richtige Bekleidung zum Reiten auch strapazierfähig, bequem und elastisch sein. Nicht alle Stoffe eignen sich dazu, und hinzukommend kommen nicht alle geeigneten Materialien bei jedem Reiter gleich gut an. Das muss individuell herausgefunden werden.

Spaß am Reiten – auch auf die richtigen Reithosen kommt es an

Bei der Suche nach der richtigen Reithose und der passenden Bekleidung sollte man auf die Verarbeitung des Materials, das Gefühl, welches dieses auf der Haut und beim Tragen erzeugt, und natürlich auf den Sitz achten. Reithosen verlaufen stets sehr körpernah und sollten gut, aber nicht zu eng sitzen. Die Bewegungsfreiheit muss trotz allem gegeben sein. Zudem gibt es Modelle, bei denen insbesondere der Kniebereich, der Pobereich oder der Schenkelbereich gepolstert ist. Diese richten sich vor allem an spezielle Einsatzgebiete. Eine Hose mit Vollbesatz schützt besser als beispielsweise eine Hose, die nur mit Kniebesatz ausgestattet ist. Diese ist aber wiederum etwas teurer. Daher ist eine Hose mit Kniebesatz, bei dem nur die Beine gesondert verstärkt sind, besonders für die Anfangsphase oder für Kinder eine preiswerte Alternative.

Zudem sollte hochqualitative Reitbekleidung schmutz- und wasserabweisend sein, aber auch atmungsaktiv und wasserdampfdurchlässig. Sonst wird die Kleidung schnell zur tragbaren Sauna, was besonders bei etwas wärmeren Temperaturen sehr unangenehm werden könnte. Das ist besonders bei der sehr eng anliegenden Reithose der Fall. Da die Bekleidung aber – wie auch der Reithelm – der Sicherheit dient, sollte selbst bei sonnigeren Temperaturen nicht auf die Reitkleidung verzichtet werden: der eigenen Sicher- und Gesundheit zuliebe.