Pferde: Zur Pflege gehört auch eine gute Versicherung

Wer zu den glücklichen Menschen gehört und ein Pferd sein Eigen nennen kann der weiß, dass dieses Tier sehr viel Zuwendung und Fürsorge beansprucht. Wer keine Zeit hat, der sollte sich auch kein Pferd anschaffen. Selbst wenn es nicht täglich geritten wird, so braucht ein Pferd doch viel Ansprache und sollte zwischendurch immer wieder bewegt werden. Durch die gezielten Bewegungen werden Verkrampfungen abgebaut und das Tier hat die Möglichkeit, dass es seine Ängste abbauen kann. Bei diesen Übungen wird auch das Vertrauen vom Pferd zum Reiter aufgebaut. Nur wenn das Tier dieses Vertrauen hat, dann kann der Besitzer ohne Bedenken mit ihm umgehen. Das Pferd ist ein Fluchttier und in der Regel stürmt es bei überraschenden Geräuschen sofort los. Es ist dann kopflos und kann nicht nur sich selber, sondern ebenfalls seiner Umwelt großen Schaden zufügen. Damit der Halter nicht auf den Kosten sitzen bleibt, ist eine Pferdehaftpflichtversicherung unabdingbar. Diese bezahlt die Schäden, die durch ein Pferd entstanden sind. Dabei sollte vor dem Abschluss der Pferdeversicherung und der Pferdehaftpflichtversicherung allerdings nicht nur der Preis der Versicherungsprämie Beachtung finden. Auch die Deckungssumme muss immer ein wichtiger Entscheidungsfaktor sein. Wer hier am falschen Ende spart, der kann ganz schnell sein Hab und Gut verlieren. Besonders bei Verletzungen an Menschen kann ein Unfall, der durch ein Pferd hervorgerufen wird, hohe Kosten verursachen. 

Auch wenn das liebe Ross ein Fluchttier und sehr empfindlich ist, so kann man durch geeignete Übungen und sehr viel Zuwendung einen Teil der Gefahren von dem Tier abwenden. Bevor es zum Beispiel zum Reiten im Gelände benutzt wird, kann man durch Spaziergänge in der Umgebung das Pferd an die Natur gewöhnen. Sehr gut ist es auch, wenn der Reiter oder der Besitzer auch bei Gefahr ruhig bleibt. Häufig ist es dann so, dass sich das Tier zwar im ersten Moment erschrecken mag, aber bei einer ruhigen Ansprache des Besitzers nicht direkt die Flucht nach vorne durchführt. Selbst ein Trecker oder eine ausgebrochene Herde Kühe kann es dann nicht beirren. Wichtig bei jedem Umgang mit einem Pferd ist es also, dass der Besitzer sich ganz auf das Tier einstellt und gleichzeitig versucht, sich der Gefahrensituation anzupassen. Nur wenn das Pferd ein großes Vertrauen aufgebaut hat, dann sollten große Unfälle vermieden werden können.

Selbst wenn der Besitzer täglich mit seinem Tier arbeiten sollte, so bleibt es dennoch unberechenbar und ein wirksamer Schutz kann nur durch eine Pferdeversicherung erfolgen. Diese garantiert dafür, dass keine unübersehbaren Kosten auf den Halter des Pferdes zukommen.